Fotoregel 18: Expressivität erzielen!
Was uns oft begegnet (=Dutzendware/Banalitäten), erfordert, um zum Motiv zu werden, einen exzellenten,
besonders attraktiven Effekt (=Expressivität).
Fotoregel 19:
Motivkonflikte vermeiden!
Hauptmotive erhalten Dominanz, wenn Zusatzinformationen (=Rauschen) unterdrückt werden, bzw. fehlen (vgl. sterile Hintergründe bei Atelierportraits).
Variante: Motiv freistellen.
Tipp für Bk im Internet:
20 einfache Fotoregeln entwickeln und darin die Exponate messen. Hier sind weitere 17 Vorschläge:
Der Goldene Schnitt
Vordergrund – Mittelgrund – Hintergrund
Ausgefressen/abgesoffen
Weniger ist oft mehr! Variante: Ausschnitt planen
Die Stimmung sofort finden statt lange suchen
Schwarz weiß ( Kontrast/auch farblich) schafft Ausdruck
Der Himmel: entweder blau oder flau
Nicht ins „Fleisch“ schneiden! ( z.B. Füße ab, Verdeckungen)
Querformat betont die Welt, Hochformat das Ding. Variante: Tele/WW
Näher ran!!!
Originelle Ideen/Kreativität vor Perfektion (ideal: beides)
Gezielt scharf/unscharf stellen
Am Anfang war das Licht. Cave: Schatten! Variante: weich/hart
Lass Farben sprechen ( und vermeide „schmutzige“)
Besondere Perspektiven suchen (Experimentieren)
Stürzende Linien ausrichten
Keine „Bildrätsel“ (Identifizierbarkeit beachten)
Der Eindruck subjektiven Kritisierens (nörgelnd: „Mir erscheint das zu…“, „Was soll dieses…. Bedeuten?“, „…ist schwer zu erkennen“, „… ist leider
abgeschnitten“ oder „ Besser wäre gewesen, wenn…“) wird quasi per sachgesetzlichem Kommentar verhindert – was nicht zuletzt Kompetenz belegt.
Und immer mit „Ja – aber“ argumentieren.